Rom

Über die Ponte Flaminio fahren wir in Rom ein. Diese Brücke stellt wohl mehr als andere Brücken dar „Du bist jetzt in Rom – der Hauptstadt eines Weltreiches – verneige dich ehrfürchtig!“ Die riesigen Adler blicken auf uns Mini-Menschen herunter und wir kommen uns wie in Bologna vor, wo auch die übermächtigen Bauten einschüchternd wirken. Andererseits cool … wir leben ja jetzt im 21. Jhdt. also – cooler Adler, coole Bridge ?

Die nächsten Tage sind wir irgendwie fix und fertisch… wieder mal. Dann wagen wir uns heraus – und stellen fest, es kann uns nix besseres passieren als mit der Vespa herumzudüsen. Wir dürfen nämlich ÜBERALL fahren (naja… fast). D.h. wir fahren 2 Min. bis vor das Koloseum, 2 Min. bis vor den Trevi-Brunnen und spazieren dann zum Pantheon… man muss sich ja auch mal ein bisschen bewegen ?. Wir empfinden es als echten Vorteil nicht so weit latschen zu müssen – schließlich sind wir noch länger da und die Hitze – und vor allem die vielen Touristen!

Noch beeindruckt uns Rom aber nicht so sehr. Es ist halt eine Großstadt – bedeutet vieeel Müll, viel Graffiti und Dreck. Unser Viertel „Centocelle“ ist etwas außerhalb und wir benötigen ca. 15 Minuten ins Zentrum. Wir wohnen im 3. Stock und haben durch die Südausrichtung Sonne und einen gewöhnlichen Blick auf das gegenüberliegende Hochhaus. Schon damals haben die gewöhnlichen Bürger in 4-Stöckigen Häusern gewohnt … wusstet ihr das? Die Wohnung selbst ist toll und hat sogar zwei Balkone. Man merkt, dass August ist. Die Straßen sind wirklich fast leer und es ist sehr angenehm zu fahren, man findet große Lücken um sich einzureihen. Viele Geschäfte verstecken sich hinter den Graffiti-besprühten Rollgaragentoren – haben „Ferie“ oder sind Konkurs gegangen?

Wir sind gespannt, was Rom noch zu bieten hat… an Schönem… mal gucken ?