Trotz des stetigen Brummens und des leichten Wackelns kann man sehr gut schlafen auf der Fähre. Erst um 8:00 Uhr wachen wir auf, inspizieren das Schiff um gleichzeitig einen Löffel für unser mitgebrachtes Müsli zu besorgen (Resteessen!). Wir finden das Hundekack-Deck und den zugehörigen Zwinger. Das gesamte Personal bis auf wenige Ausnahmen scheint von ein und derselben grantigen Familie zu kommen und wir vermuten, dass ständige Fahrt auf See nicht so lustig sein muss… Um 20:00 Uhr ist estimated arrival – aber dann verschiebt sich das ganze lt. Durchsage auf 21:15. Nun gut. Samuel ist bereits seit 18:30 Uhr in Genua und wartet… Erst um ca. 22:30 Uhr dürfen wir dann den Eisenbunker verlassen – jetzt ist es geschafft und nur noch das letzte Stück Reise ist zu bewältigen – mit seinen eigenen schaurig kalten Herausforderungen.
Die Vespas werden festgezurrt und schlussendlich fahren wir um 23:55 Uhr von Genua weg. Im Winter schaut die Planung halt doch anders aus. Irgendwann um 02:00 Uhr gibt’s heißen Kakao und das Schneetreiben setzt ein. Wir wissen… unser Hänger hat Sommerreifen, weil man den so gut wie NIE im Winter braucht. Wir vertrauen aber auf unseren 4WD und beten, dass alles gut geht und nicht noch auf dieser letzten Etappe etwas passiert. Als wir dann endlich über dem San Bernardino sind geht Samuel in Chur ans Steuer um das letzte Stück nach Hause zu fahren. Ufz. Geschafft… um 8:00 Uhr sind wir endlich wieder daheim und zu viert vereint!














