Wir sind total erleichtert, als wir in der Früh aus dem Fenster schauen und den tollen Ausblick genießen – nur leicht bewölkter Himmel! Dann fliegt auch noch ein gigantischer Vogelschwarm direkt über uns hinweg – MEGA. ? Wir wagen es also und verlassen das Hotel KORE (Kostenrechnung??…). Wir haben extra mit der Höhenprofilberechnung (http://geo.ebp.ch/gelaendeprofil/) die „niedrigste Route“ ausgesucht – so dass wir nur einmal 700m zu bewältigen haben. Kurz bevor es dann über den Gipfel geht sehen wir einen fantastischen Regenbogen – den brauchen wir auch zur moralischen Stärkung. Mit diesem Zeichen zeigt mir der liebe Gott, dass er bei uns ist, dann habe ich nichts zu befürchten – und ich freue mich jedesmal darüber, es ist wie ein Liebesbeweis. Dann wird es dunkel – es gibt also nicht nur dunkle Täler sondern auch dunkle Bergrücken. Es wird grausam kalt, weggeräumter Schnee liegt am Straßenrand und auf den Wiesen sind auch noch Schneefelder übrig … brrr… zu allem Überfluss hängt eine dicke fette Wolke am Berggipfel und es nieselt leicht, so dass wir gaaaanz langsam fahren und nach 30 Minuten sind wir durch. Es geht stetig bergab, Palermo liegt verschleiert vor uns und erleichtert steuern wir eine Pizzeria an um uns mit heißem Tee und Essen zu erwärmen.
Es ist erst drei Uhr… die Einschiffung läuft erst ab 21:00 Uhr. Was soll man also nun machen? ? Shoppen gehen im Warmen – allerdings mit vollem Einkaufswagen – unserem Gepäck. Die Idee mit Kino gehen haut nicht hin, weil alle 6 Filme, die um die 17:00 Uhr starten, komplett ausverkauft sind. So hocken wir buchstäblich die Zeit ab und sind froh, als wir in der Nacht dann problemlos einschiffen können. Samuel holt morgen den Anhänger für die Vespas ab, um 20 Uhr legt unser Schiff in Genua an und dann müssen wir nur noch über den San Bernardino…














