Marzamemi

Hier gibt es ziemlich viele Mücken – die Tigra. Es ist also zu empfehlen sich einzusprühen, egal wo man ist. Einmal sind wir wieder von einer Bar „geflohen“, weil gleich 4 Mücken gleichzeitig an Jürgen angedockt haben… Pech. Als ich auf einer Parkbank gesessen bin, neben dem Duomo kam plötzlich dieser Junge her und hat mir seinen Wellensittich „Maria“ auf die Schulter gesetzt. Der Vogel ist total zahm und der Junge hat sich über ein bisschen „Moneta“ gefreut.

Das Fischerdorf Marzamemi wurde uns empfohlen und so düsen wir hin um es zu erkunden. Der Hafen liegt in vollkommener Ruhe vor uns. Idyllisch ist es hier. Ein Spezialitätenladen verkauft hauptsächlich Fischkonserven, die hier gefangen und abgepackt werden. Zudem gibt’s Olivenpasta mit Kapern und die speziellen kleinen Kirschtomaten von Pachino. An den Piazza reihen sich harmonisch kleine Restaurants und Bars aneinander und man hört das Rauschen des Meeres. Postkartenidylle, ja, empfehlen wir auch. Wir merken von Tag zu Tag wie wir uns erholen und neue Kräfte gewinnen. Die können uns auch die blutgierigen Mücken nicht rauben ?!