Immer noch ist Badewetter. In der Nacht kühlt es jedoch schon deutlich ab (so auf 21° ?) und für die Einheimischen ist der Sommer definitiv vorbei. Wir Vorarlberger können das nachvollziehen – doch für uns zählt das immer noch zum Sommer!!!! Deshalb gehen wir auch brav immer wieder an einen anderen Strand baden. Diesmal ist es der Spiagga Eloro. Auch dieser Goldstrand fällt ganz seicht ins Meer hin ab und das Wasser hat 24°.
Montag nachmittag fahren wir nach Siracusa. Alle schwärmen, wir sind gespannt. Dorthin brauchen wir mit der Vespa ca. 45 Minuten. Wir fahren sicherheitshalber nicht in die ZTL (Zona Traffico Limitato) und spazieren gemütlich über die Brücke zur Altstadt.
Italien wurde vom Süden aus besiedelt. Die Griechen gründeten 733 v.Chr. hier in Siracusa ihre erste Siedlung im heutigen Italien. Bald wurde ihnen der Platz zu klein und sie siedelten in Eloro (wo wir gestern baden waren) und weiteren Gebieten. Das heutige Siracusa wurde auch 1693 beim Erdbeben mit der Stärke 11 vollkommen zerstört und gleichzeitig mit Noto als Kaiserstädte nach erdbebensicheren Konzepten (breitere Straßen zur Fluchtwege, größere Plätze zur Sammlung der Menschen) im Barockstil erbaut. Mir kommt es paradiesisch vor. Wir bummeln und Jürgen muss mich aus den Läden zerren, da wir uns ja erst mal einen Überblick verschaffen wollen (aber einen Schal konnte ich trotzdem ergattern ?). Es gibt hier einige Töpferläden, einer verkauft Fische aus Keramik in allen Varianten. Es ist Leben in den Gassen, obwohl der Touristensturm schon vorbei ist. Wir stoßen gerade zu einer Hochzeit die im Duomo stattgefunden hat. Einem Mädchen fliegt der Herzilein-Luftballon aus der Hand und sie brüllt theatralisch die Gesellschaft zusammen – köstlich. Nach dem Sundowner gehen wir in den Interspar und nach Hause.




















