Ragusa

Hallo Leute! Wir freuen uns, wenn ihr ein Herzchen macht, wenn euch ein Beitrag gefällt – oder ein Like auf Facebook! Und natürlich freuen wir uns auch über Kommentare oder über Nachrichten aus der Heimat ?. Wir hoffen es geht euch gut und ihr spürt etwas von der sizilianischen Wärme, der Sonne und der Menschen durch unsere Beiträge!!!

Wir haben Pippo (Fahrradverleiher) wieder besucht. Er ist ein total sympathischer Mensch und wir haben viel Spaß mit ihm. Als wir ihn gefragt haben, wieviele Räder es eigentlich gibt, hat er schmunzelnd und etwas beschämt erklärt, dass sie eigentlich 34 Fahrräder haben…. ABER …. leider müssen sie täglich mit Beschädigungen rechnen durch Jugendliche, die das eine oder andere Teil einfach selbst gut gebrauchen können. Obwohl es eine Videoüberwachung an den Stationen gibt und obwohl auch die Polizei immer wieder vorbeischaut ist es nicht möglich, die Fahrräder unbeschädigt über mehrere Tage zu stationieren. Deshalb haben sie die Anzahl reduziert und wechseln immer wieder die Räder durch „ganze“ aus. Fakt ist: es gibt 5 Räder (zwei davon Nr. 028 und Nr. 020 – das sind unsere ?) an einer Station. Die andere ist komplett leer. Okay. Jetzt wissen wir es, verstehen die Umstände und sind froh, wenn wir auch das nächste Mal wieder Pedale an unseren Rädern finden. Der arme Kerl kann ja nix dafür. Er hat uns sogar seine Privatnummer gegeben und uns gesagt, dass wir im Notfall anrufen können und falls es ihm möglich ist, holt er uns mit dem Lastwagen bei einer Radpanne ab. Da sieht man wieder die Großzügigkeit der hiesigen Menschen – denn ich glaube kaum, dass er etwas verdient bei dem Job.

Heute steht eine weiter entfernte Stadt an – Ragusa. Deshalb fahren wir mit beiden Vespas los. Das Wetter soll halten – lt. Wetterbericht. Ragusa besteht aus Altstadt (teilweise aus dem Mittelalter), einer Barocken Neustadt die nach dem Erdbeben aufgebaut wurde und der Stadtausbreitung in den letzten Jahrzehnten. Heute leben hier über 70.000 Menschen und man merkt das an der Industrie und den vielen, modernen Geschäften. Im Google Earth könnt ihr das auch gut sehen. Nach der Altstadtbesichtigung haben wir dann einem EKZ einen Besuch abgestattet – aber wir waren so kaputt, dass es uns keinen Spaß gemacht hat nach einer Jeans für Giorgio zu suchen. Deshalb ging’s dann direkt nach Marina di Ragusa und anschließend am Meer entlang nach Hause.

Hier einige Eindrücke: