Der „Norden“ ruft und wir fahren über die Landstraße zu einem weiteren der 8 Barockstädte – Palazzolo Acreide. Immer wieder sieht man bei älteren Häusern Fenster im orientalischen Stil (hier hinter einem Sichtschutz halb verborgen) – was einfach toll ausschaut. In einer Talsenke gibt’s ein bekanntes Restaurant mit eigener Forellenzucht (La Trota). Die Wiese grünt wie bei uns zu Hause und riesige Bäume spenden Schatten und Lebensraum für Vögel.
Heute essen wir hier noch nicht zu Mittag – aber bald! Die Stadt ist wie viele Städte in „Hoch“ und „Niedrig“ eingeteilt, wobei im hohen Teil die antiken Gebäude beherbergt sind. Da Samstag ist wundern wir uns über den Tumult und gehen der Lärmquelle auf den Grund – die Schule hat gerade geendet und die Eltern holen ihre Sprösslinge allesamt ab. Es gibt hier aber auch 5-Tage-Schulen, dann haben die Schüler einen Nachmittag Unterricht. Auch hier gibt es Kirchen ohne Ende und ein Mönch aus dem Bilderbuch wurde hier als Statue verewigt. Es ist Mittagszeit und nur ein paar Kinder streifen durch die mittelalterlichen Gassen – spielen eine Prozession nach für den Heiligen St. Paolo und sammeln 5 Cent Münzen im Plastikbecher. Der Hund verteidigt sein Revier vor uns in dem er die Ruhe suchenden Anwohner aus dem Schlaf bellt. Und am Schluss begeistert uns die Burgruine mit ihren malerischen Wildblumen und dem traumhaften Ausblick.
















































