Uffe, Umme und wida zruck

Wir fahren nach dem Limonenküchli nun mit dem Bus uffe nach Scala. Die Haltestelle ist übervoll und die meisten von den Touristen fahren nach Ravello mit dem anderen Bus. Wir nehmen neben Schülern und Einheimischen Platz, die nach Hause fahren. Vom Kirchplatz von Scala aus haben wir einen tollen Blick rüber nach Ravello. Wir spazieren gemütlich der Straße entlang umme – es gibt leider keinen anderen Weg, wie wir ursprünglich angenommen hatten!

Ravello ist sehr touristisch ausgelegt und einfach malerisch. Muss ist ein Besuch in der Villa Rufolo. Anscheinend hatte diese Villa einmal mehr Zimmer als Tage im Jahr! Hier finden auch Konzerte statt und als wir sehen wo, verschlägt es uns buchstäblich den Atem! Die Bühne (wird gerade abgebaut) läuft optisch direkt auf das tiefblaue Meer hinaus, im Hintergrund die Amalfiküste – einfach kitschig. Das ist wieder so ein Moment für meine Momentensammlung. Wir sind total glücklich, tief drinnen, ruhig gelassen, das Leben inhalierend, tief einatmen. Wir verweilen lange an diesem magischen Ort und können uns nur schwer loslösen. Aber uns erwartet heute ja noch ein tolles Abendessen. Und so fällt es dann doch leichter zu gehen?. Ich weiß. Wir sind „Fresserle“ – Essen – und zwar kulinarisch gutes (das kann durchaus auch Nutella sein) ist uns wichtig. Und gestern haben wir Probegegessen in Pogèrola. Das „La Capannina“ erweist sich als echter Hit. Es gibt knackigen frischen Salat, hausgemachte Pizza und Pasta und Fisch etc… – und das alles zu vernünftigen Preisen. Aber zuvor müssen wir wieder Bus fahren – runter nach Amalfi und dann erwischen wir gerade noch rechtzeitig den Bus zruck hoch in unser Dorf. Es hat sich echt gelohnt den Tag hier zu bleiben. Schön, dass wir das Erlebnis mit euch allen teilen können!!!! – Ein Urlaub, den wir euch allen empfehlen, denn es gibt hier noch soooo viel zu sehen!!!