Wir fahren los und staunen über das schöne und klare Meereswasser das uns entgegen leuchtet. Hätten wir nicht sooo viel Gepäck dabei, würden wir auch glatt mal an so eine Bucht und baden gehen. Aber wir können die Gefährte nicht unbewacht lassen mit all unserem Hab und Gut. So fahren wir der Küste entlang Richtung Neapel. Nach der Ortschaft Gaeta kommt eine schöne Strecke, die naturbelassen ist und wir treffen sogar auf eine Schafherde ?. An einem „verlassenen“ Strand machen wir noch Pause.
Wir denken, dass es so weitergeht … aber … ich sag’s euch!!! Wieder geht’s kerzengerade an der Küste entlang und wir sind hier in einem voll abgef* Viertel gelandet. Zuerst gibt’s noch ein Bungalow und Ferienhaus Dorf, danach schaut die Gegend aus, als ob sie bewusst verwahrlost wurde – alte Gebäude, arme Bevölkerung, Ausländer aller Couleur und vor allem Nutten. Am Anfang überreis‘ ich das wieder mal nicht… hocken ja auch teilweise im Jogginganzug am Straßenrand, als ob man auf jemanden wartet… aber dann ist es nicht mehr zu übersehen. Teilweise sehr hübsche Mädchen warten auf Kundschaft – und das wirklich alle paar hundert Meter. Jürgen wird ein paar mal offenkundig angebaggert (ich seh das ja nicht, weil ich vorfahre!) und dann sieht man hie und da ein paar Bonzenwagen – fette Audis, BMW etc… die Zuhälter / Mafia – wer auch immer. Wir fühlen uns nicht wohl und ich geb Gas, in der Hoffnung, dass der Weg bald fertig ist… aber das ist erst im nächsten Dorf Pozzuoli – nach ca. 40 km! ? der Fall. Gehört auch zu Italien und muss deshalb auch berichtet werden – ihr versteht.
Als wir bei Pozzuoli um die Kurve fahren werden wir mit einem Atemberaubenden Blick auf den Vesuv und den vorgelagerten Städten belohnt. Wir halten an um Fotos zu machen und stehen neben der Vespa. Ein netter Einheimischer weist uns freundlich darauf hin, die Schlüssel abzuziehen – wir sind hier schließlich in Neapel. Fortan halten wir uns daran. Ein paar Meter weiter stoßen wir auf unser erstes Lenkradschloss. Man sieht solche und ähnliche Schlösser in fast jedem 2. Wagen. Und damit meine ich nicht Autos, wie wir sie in Österreich fahren – nein, hier haben sogar die vergammelten, verbeulten alten Mini Fiats, Peugeots und wie sie alle heißen so ein Schloss! Oh oh ? – sicherheitshalber stellen wir unsere Gefährte in eine gesicherte Garage und zahlen für 2 Nächte 40 EUR – aber das ist es uns wert.














