Das B&B Lombardi bekommt von uns 10 Punkte in booking.com und weiter geht’s. Aber wir müssen uns wieder dem Regen stellen. Ca. 2 Std. lang kriechen wir langsam über die teilweise rutschigen Straßen. Jürgen’s Reifen sind auch nicht mehr die besten und müssen bald erneuert werden – ich hab ja neue ;-). Es wird kälter. In einer Bar bestelle ich Tee. Der Wirt fragt „Limone oder Pfirsich“ und zeigt mir zwei Dosen – ich sage „nein, heißen Tee!“ Ahhh… ja klar. Er hat auch nicht gefroren im Regen. Dann wird das Wetter besser und uns begrüßt die 21m hohe Christusstatue von Maratea. Am Hafen essen wir eine ECHT gute Pizza für 5,00 EUR und müssen dann noch einige Kilometer weiter. Mit der Vespa kann man einfach nicht so weit fahren. Ein 3/4 Tank – maximal. Das reicht ungefähr für 170 km – das ist dann aber die Obergrenze. Man ist müde und abgeschafft und der Hintern tut dann auch langsam weh (so weit sind wir eh erst 2x gefahren).
Trotzdem schaffen wir es bis Paola. Auf booking.com haben wir ein B&B gesehen, das noch Zimmer hat. Da wir aber nicht gewußt haben, ob wir es schaffen, haben wir nichts gebucht. Vor dem geschlossenen Tor klingle ich und frage, ob ein Zimmer frei ist. Prompt sagt die Dame „nein – es gibt keins“. Okay – das ist heute dann doch zu viel für mich. Jürgen sagt, ich soll nochmal klingeln, weil es auf der Homepage ja eines gibt – aber ich weigere mich – ich habe wirklich keine Lust mehr. Er hat bekanntlich mehr Nerven als ich – und siehe da – nach nochmaligem Klingeln kriegt er ein Zimmer! Tsss! Eine Stunde später können wir einziehen (als einzige Gäste des Hauses) und sogar noch diesen tollen Sonnenuntergang erleben und mit wirklich wieder fantastischem Ausblick – und ruhig – hat sich doch gelohnt!










