Amalfi und die Zitrone

Morgens macht Jürgen gleich die tollen Fotos von der ruhigen Stimmung! Nachdem wir was zum Frühstücken gefunden haben, packen wir und fahren in Regenhose los! Auf der Bergspitze, also am schönsten und aussichtsreichsten Fleck befindet sich eine Firma, die Steine, Kloschüsseln und Pizzaöfen verkauft. Wir bewundern die extravaganten Stücke. Dann fahren wir an der Küste entlang nach Positano. Dort geht es zu wie beim Ulmer Weihnachtsmarkt! Wir müssen uns gaaaanz langsam vorarbeiten bis wir endlich die Stadt passieren können! Dann halten wir bei einem echten Inländer und kaufen unser teuerstes Zitronenwasser (bis jetzt). Ich hätt‘ vorher doch lieber fragen sollen. Der gute Signor presst eine! Zitrone aus und füllt den Rest mit Wasser auf. Das ganze kostet EUR 4,00 – pro Plastikbecher. Also EUR 8,00. Okay. Spende an die Einheimischen ?.

Es ist nämlich so, dass die Amalfizitrone ganz berühmt ist. An den steilen Hängen wird auf Trassen eine spezielle Sorte angebaut, die nur hier wächst. Sie hat eine dickere Schale ist aber nicht so bitter. Da der Anbau aber sehr mühsam und aufwendig ist kostet diese Zitrone eben auch mehr … wer sich informieren will: http://www.zeit.de/2013/24/italien-amalfi-zitronen-anbau

Nachdem unsere Superyacht mit dem Hubschrauberlandeplatz auch schon vor Ort ist, können wir ja getrost  – ach ja… wir müssen ja woanders schlafen. Wir finden ein kleines und superfeines B&B auf dem Berg ganz oben über Amalfi – das „L’Arabesco“   wo wir uns pudelwohl fühlen. Vorher müssen wir nochmal kurz tanken – > ca. 8 km zur nächsten Tankstelle zurück bis kurz vor Positano (hätten wir wohl auch vorher checken sollen!!!) und werden dabei VOLLE WÖSCH eingeregnet! Jetzt brauchen wir erst mal ’ne Pause und am Abend gehen wir dann essen im Dorf.