Jetzt sind wir richtig traurig ?, weil sich unsere Familie wieder in alle Winde zerstreut… früher war man ja nur im Geist und Glauben, maximal mit Telefon/Brief verbunden, heute ist das dank Internet anders. Nach der ersten Skype-Session mit Samuel aus Oslo geht’s uns wieder besser, da wir wissen, dass er gut angekommen ist und die zwei Mädels auch wieder sicher im nassen Vorarlberg gelandet sind.
Wir beschließen ein letztes Mal in die Stadt zu fahren, sitzen am Piazza Santa Trinita, schauen Ferragamos neue Schuhkollektion an und atmen, von angenehmer Cello-Musik begleitet, noch ein letztes Mal den Flair dieser Stadt intensiv ein.
Von Deborah und ihrer Familie verabschieden wir uns dann am nächsten Tag und fahren so gegen 10 los. Die Fahrt verläuft ziemlich unspektakulär über Landstraßen nach Greve in Chianti, Siena bis zu unserem Hotel.
Ach ja, heute begleiten uns Blitz und Donner einige Zeit und die immer wieder aufkommenden lokalen Gewitter lassen es das erste Mal so richtig während der Fahrt regnen. Jürgen hatte einen guten Riecher und wir haben gerade noch rechtzeitig unsere Musto-Schlecht-Wetter-Kleidung (eigentlich fürs Segeln) ausgepackt und sind dann laaaangsam und vorsichtig (trocken!) durch die Toskana gekrochen. Erst gegen Abend zeigt sich wieder etwas Sonne.
Der Tag war trüb, wie unsere Stimmung. Abschiede sind einfach traurig. Trotzdem muss man weiter, raus aus dem Hafen… sonst sieht man ja nicht, was danach kommt…













