Dieser Tag schaut doch gleich viel besser aus ?. Die Sonne scheint und mit Elan schwingen wir uns auf die Scooter und düsen weiter in den Süden. Bei der Touristeninfo dürfen wir unser Gepäck zwischenlagern, damit wir Montepulciano anschauen können. Die Stadt ist echt groß – doppelt so groß wie San Gimigniano und ich kann einem Mosaik-Künstler über die Schultern schauen. Leider haben wir nicht viel Zeit, sonst hätt ich bei ihm einen Kurs gemacht… schade. Die Bergstadt verfügt über einen sensationellen Ausblick und wir finden – der Tag ist gut gestartet.
In Pienza gibt’s Mittagessen – Pecorino in einem Brötchen drin. Deftig. Da wir aber das Gepäck nicht alleine lassen können ist der Aufenthalt nur kurz und wir fahren weiter. Zufällig kommen wir bei einer riesigen Mittelalter-Burg vorbei – Castiglione d’Orca, wo ich hinaufgehe und nochmals Fotos mache.
Für heute Abend haben wir uns bei einem kleinen Agritourismo eingemietet – einem Bauernhof, die Zimmer vermieten. Wir haben unsere helle Freude am Pool und den tierischen Mitbewohnern. In der Nacht sind Sternschnuppen angesagt und ich lege mich mit meinem Schlafsack auf einen Liegestuhl am Pool. Ohne Fremdlicht beobachte ich „musaloa“ den Sternenhimmel. Ganz nah spür ich den lieben Gott bei mir und während ich so nach oben gucke und mit ihm rede und Sternschnuppen zähle inhaliere ich den Frieden und die Stille. Nur Grillen sind zu hören, hie- und da entferntes Hundegebell. Sonst nix. Gar nix… ein richtig schönes Erlebnis. Kein Autolärm, kein Flugzeug, kein ständiges Rauschen. Ein toller Moment. Einer für meine Momentensammlung ?.






































