Es wird immer heißer. Nicht auf die Schnellstraße zu geraten ist gar nicht so leicht, da die ganze Beschilderung für Autos und zum schnellen Erreichen eines Zieles ausgerichtet ist. Mein inneres Navi funktioniert hier in Nordeuropa aber wieder gut, und so kommen wir schlussendlich immer auf die richtige Straße und sogar ohne digitales Navi direkt zum Ziel :-).
In Casalmaggiore gibt es eine Burg mit riesiger Festung, wäre wohl sehenswert, wir überschreiten den Po und fahren weiter bis wir dann in Parma landen. Dort haben wir uns mitten in der Stadt einquartiert. Wir diskutieren noch, ob wir nun in die Fußgängerzone reinfahren dürfen mit der Vespa, entschließen dann, dass die reiche Beschilderung dies wohl erlaubt und können die Gefährte sogar kostenlos in der Hotelgarage parken (für Autos EUR 20,00/Tag!). Der Hunger treibt uns abends raus und wir suchen einen Supermercato zum Wasser kaufen. Wir verlagern die eigentliche Stadtbesichtigung auf Samstag. Aber daraus wird nix. Wir sind soooo müde, dass wir um 8 Frühstücken gehen und danach glatt bis Mittag weiterpennen. Wir lesen etwas und es ist schließlich vier Uhr, als wir uns aufraffen in den Park. Dort ist es aber auch so heiß, dass es uns wieder ins klimatisierte Zimmer treibt und wir uns von der Strapaze erholen müssen. Ja, so anstrengend ist Urlaub! Parma ist historisch eine sehr schöne und saubere Stadt. Vor dem berühmtem Plazza di Pilotta sehen wir einige Afrikaner rumlungern – ein Zeichen der aktuellen Flüchtlingswelle? Wir vermuten, dass sie in der Nähe ein Quartier bekommen haben. Wir sitzen vor dem Brunnen mit der Statue des „Il Parmigiano“ und beobachten, wie die Einheimischen daraus Wasser trinken. Wir beschließen auch hier am Brunnen unsere Wasserflaschen mit dem frischen und kühlen Nass zu füllen … wie damals in Vorzeiten.


















