Kultur

Sonntag Abend wurden wir zu unseren Vermietern auf’s Land eingeladen. Wir haben uns voll gefreut, weil der Kontakt zu Einheimischen halt ganz anders ist, als wenn man nur als Touri rumläuft. Die Landschaft ist überwältigend schön. Der Papa von ihr hat ein „kleines Anwesen“ auf dem sie Olivenbäume haben und auch sonstiges Gemüse anbauen. Als wir ankommen, staunen wir nicht schlecht und freuen uns über die herzliche Gastfreundschaft. Wir werden herumgeführt und lernen uns gegenseitig kennen. Abends gehen wir gemeinsam zu einem kleinen vegetarischen Restaurant in einer Dorfgegend … also, es ist doch gefragt !!! Super. Es schmeckt fantastisch und wir haben neue Freunde gewonnen.

Das Reisefieber, das so einige von euch haben, hatten schon unsere Vorfahren. Man nannte es im 18. Jahrhundert so: Grand Tour – https://de.wikipedia.org/wiki/Grand_Tour. Es rundete die Erziehung und die Bildung der jungen Aristokraten ab und gehörte obligatorisch zum Leben dazu. Find ich gut, dass wir Normalbürgerliche das nun auch machen können ?.

Deshalb ist am nächsten Tag Kultur angesagt, wir können ja nicht immer nur pennen 😉 *haha* Florenz hat 72 Museen… zwei davon sind heute dran. Wir entscheiden uns für Orsanmichele, eine Kirche, die zeitweise als Getreidespeicher diente und etliche Statuen beherbergt und für das Museum Bardini, einem Kunstsammler und – Händler des 20. Jhdt., der in seiner Villa einige wertvolle Stücke meisterlich in Szene gesetzt hat.

Danach finden wir ein SUUUUPER Vegetarisches Restaurant! Ich stand vor der Eingangstüre und hab’s erst ein paar Minuten später wirklich als Eingang identifiziert – sehr empfehlenswert – das „La Brac“.