In der früh um 7:20 stehen wir parat. Ein 4WD-Bus holt uns ab. Der Fahrer und Tourguide heißt Hans, klar, dass er Deutscher ist bzw. war. Wir müssen mit der Fähre übersetzen und fotografiern natürlich die zwei Hummer, mit denen man ebenfalls den Ausflug hätte buchen können, allerdings natürlich zu teureren Konditionen. Fraser Island ist die größte Sandinsel der Welt. Trotzdem wachsen darauf ganze Wälder und sogar Regenwald gibt es hier. Berühmt ist sie für ihre besonders reinrassigen Dingos, die wir ja schon im Australia Zoo gesehen haben.
Als erstes fahren wir von der King-Fisher-Bay zum Lake Makenzy. Dieser Regenwassersee hat keinen Zufluss oder Quellen! Das Wasser im See wird rein durch die Blätter die sich am Grund ansammeln etc. gehalten! Die Aborigines haben den See nur zur Trinkwasserversorgung verwendet, aber mit dem Tourismus hat man auch begonnen darin zu baden. Wenn ihr die Bilder seht, versteht ihr, wie einzigartig diese See ist!
4WD Fraser Island
Wir freunden uns zudem mit zwei sehr netten Studentinnen aus Deutschland an, Kea und Claudia. Da sie gerade von Norden nach Süden unterwegs sind, tauschen wir uns aus.
Dann holpern wir weiter und kommen zur CentralStation, also mitten im Regenwald, wo wir Picnic machen und uns nett mit den anderen Gästen aus Europa unterhalten. Fasziniert betrachten wir den kleinen Fluss, der im weißen Sandbett dahinplätschert. Weiter geht es zur 75-Miles Beach. Dort brausen wir mit hohem Tempo (lt. Verkehrsschild am Sandstrandrand darf man 80 fahren) zum Wrack, das 1935 im Taifun gestrandet ist. Nach den Pinnacles, die wegen ihren verschiedenartigen Sandschichten faszinierend aussehen geht es noch zum Eli-Creek. In dem kleinen Süßwasserfluss waten wir zum Strand in „nur“ 22 Grad.. ts… lächerlich warm gegenüber dem Bodensee. Besonders freut mich die Begegnung mit einem echten Frasier Aborigines! Ein cooler junger Kerl mit viel Humor. Ja und dann sind wir wieder mal müde…. heimwärts gehts.




















































