Der erste Eindruck von Palawan ist gut. Irgendwie ist alles aufgeräumter, sauberer hier in Puerto Princesa. Da lt. Lonley Planet das Hotel nur 3 Gehminuten entfernt ist, setzt ich auf laufen… wir sind ja gleich da. Nachdem gefühlte 30 Tricycles an uns vorbei sind, natürlich nicht ohne zu hupen, kommen wir verschwitzt 15 Min. später im Hotel an. Sport muss auch mal sein 😉 Jürgen ist nicht erfreut, als er efährt, dass es einen Gratis Transfer gegeben hätte und das Tricycle auch nur 1 EUR gekostet hätte. Naja. Ich bin halt noch von Cebu geprägt, wo man schon öfters den Eindruck hat dass man einen übers Ohr hauen will.
Unser Hotel „One Manalo Place“ ist supermodern, schaut toll aus und… muffelt! Echt, ich krieg fast keine Luft, so modrig ist das Zimmer… die haben echt ein Schimmelproblem – das zweite Zimmer ist wesentlich besser. So ein grosses Doppelbett haben wir noch nie gesehen. Hier hätte man problemlos auch zu viert schlafen können. Raus hier in den warmen Pool – so warm war noch keiner hier auf den Philippinen und nein, hier sind keine Kinder.
Abends gehen wir die Gegend erkunden. Unser Reiseführer gibt tatsächlich ein vegetarisches Restaurant an. IMAS … da fahren wir hin. Die Köchin ist aber krank – sie ist gerade im Adventistischen Hospital. Gegenüber vom Restaurant befindet sich eine Gemeindeschule sowie die Kirche. Wir gucken rein und singen später sogar ein Lied mit – es ist Gebetsstunde auf Tagalog… deshalb hauen wir auch gleich wieder ab.
Aber ein äusserst hilfsbereiter Adventist fährt uns in seinem Luxus Tricycle zum nächsten Veggierestaurant, wo wir volle reinhauen – hätte nie gedacht, dass es in einer so schäbigen Hütte so was feines zum mampfen gibt! Irre guat!
Übrigens, so ein Fotoupload dauert ca. 5 – 10 MINUTEN! Das bewahrt euch einerseits vor einer Fotoflut, andererseits wisst ihr nun, was wir so den ganzen Abend lang machen! Schade, dass es hier keine IT-Abteilung gibt – die Jungs wissen, ich hätte schon einige Male etwas ungehalten angerufen!!!
A liabs Grüaßle –
Bine






