Brisbane – Erste Eindrücke

Es ist einfach schoen mit einem warmen Laecheln und offenen Armen am Flughafen empfangen zu werden! Ute, Juergens Cousine, ist gluecklich, dass wir es nach 24 Jahren endlich geschafft haben sie zu besuchen! Wir werden von ihren zwei grossen Jungs ebenso freundlich empfangen und geniessen die Vertrautheit. Morgens wache ich von Sonnenstrahlen auf, die das Schlafzimmer erleuchten und dazu zwitschern viele verschiedene Voegel – ach, ich liebe Australien!!!

Samstag gehen wir in die Kirche und lernen Freunde von Ute kennen, mit denen wir Mittagessen und Picnicken. Es ist ein gemuetliches Zusammensein und wir relaxen gemeinsam. Am Sonntag steht die Goldcoast auf dem Plan, da wir Jeremy, den Sohn von Ute zum Flughafen bringen muessen. Er hat sich mit 14 Jahren freiwillig gemeldet um in einem Waisenheim in Kambodia fuer 2 Wochen die Kinder in Englisch zu unterrichten. Find ich super. Ihm geht zwar etwas der Reiss… aber wir sind alle sicher, dass er davon profitieren wird. Das Fenster vom VW hat ne Macke und wir kriegen es nicht mehr rauf, also wird es provisorisch repariert und ab geht es auf die Autobahn nach Sueden. Am Abend gehen wir noch thailaendisch essen MMMMMHH und verabschieden dann Jeremy fuer die naechste Zeit.

Am Montag muessen wir dann mal die Stadt erkunden und fahren mit dem Bus eine halbe Stunde in die Innenstadt. Die haben das hier voll genial geregelt. Der Bus hat in der Innenstadt eine eigene Fahrspur und muss sie nicht teilen. Ihr solltet sehen, wie das zugeht. Es gibt auf der ganzen Strecke permanent Busbahnhoefe und alle Minute fahren ca. 4 Busse her, halten und fahren wieder ab, also wie in Wien die U-Bahn! Wir latschen durch die Stadt, kaufen beim Markt ein paar frische Aussi-Erdbeeren (lecker… aber nicht so gut, wie die vom Bodensee :-)) und enden dann im Southbank Park. Dort gibt es einen oeffentlichen riesigen Swimmingpool – mit Baywatchboys – und wir hauen uns noch rein, weil es einfach so heiss ist. Die Aussicht geht rueber ueber den Fluss auf die Wolkenkratzer. Irgendwie laessig. Ganz toll haben sie alles hergerichtet. Offensichtlich gibt es hier noch oeffentliche Mittel 🙂 Mit unserer neu erworbenen GO-CARD koennen wir wie die Einheimischen nun Bus fahren und bekommen den Spass sogar noch um 50% billiger. Gut so. Australien ist naemlich teuer und wir muessen sparen… wollen ja noch ne Weile hierbleiben!