Juergen: Wir registrieren uns und koennen pro Kopf fuer 2 Dollar am Tag ein Fahrrad ausleihen. Die ersten 30min Nutzung sind gratis, danach kostet es bis 60min 2,20 und von 61 bis 90min nochmal 6,05 Dollar pro Kopf. Wenn man also innerhalb 30min das Fahrrad wieder in einem Depot einhaengt, kann man gleich darauf dasselbe oder ein anderes Fahrrad nehmen und wieder weiter duesen. So probieren wir es, wir stellen den Timer und radeln auf diese Weise einige Stunden mit Unterbrechungen durch die Gegend. Da gefuehlt alle 10min ein Fahrrad Depot kommt, klappt es wunderbar innerhalb der 30min zu bleiben und somit entstehen keine zusaetzlichen Kosten. 🙂 Ich finde das voll genial! Man kommt auf diese Weise doch mehr rum und kann ueberall wieder das Fahrrad einhaengen, etwas spazieren und beim naechsten Depot wieder ein Fahrrad rausnehmen. Zudem hatte ich noch ein App, wo alle Depots mit verfuegbaren Raedern und freien Plaetzen angezeigt waren. Haben wir aber nicht benoetigt. Die Papierkarte war hier ausreichend. Mach ich auf jeden Fall wieder! An Sabines Geburtstag gehen wir noch ins Musical Sound of Music. Wusste gar nicht, dass dies eine oesterreichische Geschichte ist.
Sabine: Radeln ist super… auf der Ebene 😉 Die Fahrradwege hier sind in der Stadt spaerlich. D.h. man radelt halt am Rand bei den normalen Strassen. Dazu der Linksverkehr und oftmals mehrspurige Strassen. Einmal hatte ich das Gefuehl auf eine Autobahn mit dem Radl hochzufahren, aber wir haben es geschafft und sind dann doch noch am richtigen Ort rausgekommen. Wir waren in Chinatown das eher einem Asientown gleicht, kaum Geschaefte hat und mehr einer Drogenszene aehnelt. Schoen ist, dass es leicht huegelig hier ist. Die meisten Haueser sind ein bis zwei-stoeckig und alles schaut gepflegt aus. Am Fluss entlang gibt es die modereren Bauten mit Penthouse-Flair und wie es scheint, gibt es auch hier genuegend Leute die sich das leisten koennen. Wir landen in der James Street, wo sich hippe Newstarter mit ausgewaehlten Produktpaletten in der High-Society-Shop-Ecke positionieren. Tolle Sachen sehen wir da!!!! In einem Geschaeft, das sehr dem Muenchner Kaefer aehnelt koennen wir sogar eine Sellerieknolle kaufen – die gibt es hier sonst naemlich nicht. Timothy ist 19 und hat sowas noch nie gesehen! Aber ich will ja Sellerieschnitzel machen und da brauch ich die Knolle 😉
Die Freizeit verbringen wir meist mit Timothy und wir kochen gemeinsam im Thermomix – ich habe einen begeisterten Fan gefunden – endlich 🙂 und wir schauen Filme. Zum ersten Mal in unserem Leben haben wir den Film Sound of Music angeschaut und wissen nun, wovon die Leute reden, wenn wir sagen, wir kommen von Austria!!! Und da das Stueck gerade hier auf der Buehne in Brisbane laeuft und Ute schon Karten hat gehen wir dann mit – an meinem Burtzeltag. Freu mich schon drauf!
Ja und natuerlich muessen wir uns dann ausruhen… Deshalb dauerts wohl noch etwas bis zum naechsten Blogeintrag!


























