Am 19. Juli 2015 ging’s nach Oslo, wo wir kurz die Stadt angeschaut haben und gleich am Nachmittag auf der „Liberty“ – ein Langkieler (ohne Kajütentüren) eingecheckt haben. Durch die Landschaft Richtung Dänemark zu segeln war MEGASCHÖN – man segelt von Oslo hinaus durch den großen Fjord und dann die Küste entlang nach Süden durch die kleinen Schäreninseln. Das ist ein EINMALIGES ERLEBNIS … es ist wie durch ein Labyrinth zu fahren – hier habe ich gut Kartenlesen in der Praxis gelernt. Man fühlt sich, als ob man durch die Vorarlberger Alpen spaziert, die allerdings im Meer versunken sind und nur die Spitzen schauen heraus … gleich neben dem Meer weidet nämlich z.B. eine Kuh ?. Die Strecke ist für 7 Tage extrem anstrengend, da man früh morgens los muss und erst spät abends anlegt. Viel Segeln kann man durch die Schären nicht wirklich (nur Groß), da die Passagen teilweise wirklich eng sind und grad mal zwei Boote aneinander vorbeikönnen – wobei wir meist unter Landdeckung gesegelt sind, weil’s draußen stürmischer war. Das knuffigste Dörfchen war eindeutig Hunnebostrand, so ein schönes nordisches Dorf hab ich von der harmonischen Architektur her noch nie gesehen. Wir hatten als Skipper einen echten nordischen Brummbären und hatten deswegen hauptsächlich mit seiner Freundin (Daniela) viel Spaß.
Kopenhagen ist sicher eine Reise wert (auch als Städtetrip) und natürlich können wir Oslo empfehlen ganz klar… los geht’s Freunde!!! Schreibt uns einfach, wenn ihr mehr wissen wollt?.
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